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Deutsche Internationale Schule Pretoria

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Am 30. April 2024 besuchte die Bundestagsabgeordnete Monika Grütters im Rahmen ihres Südafrikabesuchs die Deutsche Internationale Schule Pretoria (DSP), um sich ein Bild von einer deutschen Auslandsschule zu machen.

Frau Grütters hob die bedeutende Rolle Deutschlands als zweitgrößter Handelspartner Südafrikas hervor und betonte, dass die deutschen Interessen über die reinen Handelsbeziehungen hinausgehen und einen starken Fokus auf Bildung legen, insbesondere durch die Deutschen Auslandsschulen, von denen die Deutsche Internationale Schule Pretoria eine von 140 weltweit ist.

Frau Grütters, die für ihr Engagement in kulturellen Angelegenheiten und ihre Rolle als Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bekannt ist, ist eine Schlüsselfigur bei der Gestaltung der Kultur- und Bildungspolitik; ihre Erkenntnisse sind für unsere Gemeinschaft von unschätzbarem Wert.

Frau Grütters betonte, dass Deutschland gut ausgebildete Menschen, die die deutsche Sprache beherrschen, willkommen heißt und ihnen die Möglichkeit zu Hochschulbildung, Berufsausbildung und Arbeitsplätzen innerhalb seiner Grenzen bietet. Sie betonte, wie wichtig es sei, Brücken über sprachliche, kulturelle und wirtschaftliche Grenzen hinweg zu bauen und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ländern wie Südafrika zu fördern.

Von besonderem Interesse für Frau Grütters war die Rolle der DSP als „Begegnungsschule”. Seit über drei Jahrzehnten führt die DSP ein von der deutschen Regierung großzügig unterstütztes Programm durch, das Partnerschaften mit 20 Grundschulen in Mamelodi, Eersterust und Nellmapius pflegt. Im Rahmen dieser Initiative durchlaufen ausgewählte Schüler einen einjährigen Vorbereitungskurs, bevor sie in die fünfte Klasse der Neuen Sekundarstufe aufgenommen werden, was bisher mehr als 800 Kindern die Türen zu einer globalen Zukunft geöffnet hat. Frau Grütters betonte die Bedeutung solcher Kooperationen und erklärte: “Wir sind Partner!”

Während ihres Besuchs besichtigte Frau Grütters das Schulgelände, unterhielt sich mit den Schülerinnen und Schülern und nahm an einer Fragerunde mit Schülern der Oberstufe teil. Die Diskussionen umfassten ein breites Spektrum an Themen, darunter Digitalisierung in Schulen, historische Perspektiven, aktuelle Konflikte in Gaza und in der Ukraine sowie Frau Grütters’ politische Karriere und die Werte, die den Menschen prägen. Abschließend ermutigte sie die Schüler, „Macht was draus!”.

Schulleiter Manuel Haß bedankte sich für das Engagement von Frau Grütters, Erfahrungen aus erster Hand an deutschen Schulen zu sammeln, die Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen, anzuerkennen und ihre wichtige Rolle bei der Förderung von Inklusion zu würdigen. Er sagte: „Wir begrüßen die Tatsache, dass Frau Grütters sich die Zeit nimmt, die deutschen Schulen und ihre Herausforderungen zu verstehen, und ihre wichtige Rolle in diesem Land anerkennt, eine Schule für alle zu sein, nicht eine elitäre Einrichtung.”

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